AniNite’11 – ein Rückblick

Seit gut einem Monat ist sie nun rum, die AniNite’11. “Doch halt”, wird der geneigte Leser nun ausrufen, “AniNite? Wovon sprichst du, werter t?”

So will ich denn erläutern, womit ich im September fast eine Woche meines Lebens zugebracht habe. Die AniNite ist eine Anime- und Manga Convention, die alljährlch in Österreichs Hauptstadt stattfindet. Viele viele Verrückte aus der ganzen Welt treffen sich hier um sich über eines ihrer liebsten Hobbies zu informieren und auszutauschen: Die bunten, teils animierten Bildchen aus Japan, die lustige, spannende, traurige und manchmal auch erotische Geschichten zu erzählen wissen, wie es viele westliche Erzählformen nicht können.

Viele assoziieren mit Anime und Manga entweder kleine Mädchen in Schuluniformen oder sabbernde alte Männer, die auf selbige Mädchen stehen – doch mitnichten, Animes und Mangas haben längst den Einzug in alle Kultur- und Altersschichten geschafft. Auch sind die “Schmuddelstories” nur ein Teil des Kultes – viele Geschichten sind durchaus als moderne Märchen zu verstehen und haben keinen oder nur geringen erotischen Inhalt. Das Durchschnittsalter der Besucher dieser Convention lag meiner Schätzung nach bei um die 20 Jahre – aber es waren durchaus auch viele interessierte “ältere Semester” dabei, die sich auch die Wettbewerbe wie AMV oder Cosplay begeistert angesehen haben.

Wie, wird sich der Leser möglicherweise Fragen, verschlug es aber dich, oh t, auf jene AniNite? Nun – ich hatte den ersten Kontakt zur AniNite letztes Jahr – allerdings nur als Gast. Da ich sehr viel Spass hatte und sich durch Zufall herausstellte, dass einer meiner Kollegen einer der Hauptorganisatoren der Convention ist unterhielten wir uns immer mal wieder eingehend darüber. Eins fürhte zum anderen und schon stand ich in gelbem T-Shirt als einer der Securities auf der Convention herum, passte auf, dass alles mit rechten und auch linken Dingen zuging und half sowohl beim Auf- als auch beim Abbau.

Zu einem Wort zusammengefasst würde ich die AniNite und den Ablauf etwa wie folgt umschreiben: chaotisch, anstrengend, heiss, spannend, abwechslungsreich, chaotisch, lustig, anstrengend und chaotisch. Würde ich es wieder machen? Nun, das kommt darauf an, ob ich nächstes Jahr noch erwünscht bin. Von meiner Seite aus kann ich nur mit einem lauten “JA!” antworten – ich hatte schon lange nicht mehr soviel Spass wie an diesen Tagen.

Mag es auch anstrengend und chaotisch gewesen sein, so ist das doch bei jeder Veranstaltung größeren Ausmaßes so – und die neue Location (die AniNite war dieses Jahr zum ersten Mal in der Technischen Universität Wien) tat ihr übriges dazu. Das Team war aber durch die Bank nett und lustig und es hat sehr viel Spass gemacht mit ihnen allen zusammenzuarbeiten!

Auch war es großartig, die Stargäste persönlich kennenzulernen, als da waren: You Higuri, Tsutomu Nihei, Hans Canosa, Doug Walker aka “The Nostalgia Critic“, Noah Antwiler aka “Spoony“, Benjamin Daniel aka “Benzaie“, Julien Diaz aka “Sad Panda” and Mat Wiliams aka “Welshy” vom Channel Awesome / thatguywiththeglasses.com, die allesamt aufgeschlossene, nette Leute sind – und das obwohl einige Franzosen sind!

Ich für meinen Teil freue mich schon aufs nächste Jahr und kann es kaum noch erwarten!

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