Ich bin Batman!

Ein eiskalter Wind weht mir mein Cape um die Hüften. Die fernen Hilferufe von politischen Gefangenen verklingen in der Ferne – doch sie verklingen nicht ungehört. Hugo Strange hat mich bedroht – hat die Sicherheit meiner Stadt aufs Spiel gesetzt – doch er hat vergessen, mit wem er sich anlegt. Ich bin niemand, den man sich zum Feind machen sollte … ICH … BIN … BATMAN!

Etwa zwei Wochen ist es jetzt her, dass in Europa der Nachfolger des sehr erfolgreichen Batman: Arkham Asylum veröffentlich wurde – Batman: Arkham City. Inzwischen konnte ich genug spielen und testen, um dem werten Leser zu erzählen, wie gut oder schlecht mir Arkham City denn nun gefällt – doch ich muss warnen, es dürfte ein sehr einseitiger Artikel werden. Um es mit einem Wort zusammenzufassen: Unfassbarhammersupermegaaffentittengeil!

Batman: Arkham City

Aber alles der Reihe nach – zunächst einmal die Vorgeschichte, die uns im Intro präsentiert wird: Batman hat im Arkham Asylum aufgeräumt, der Joker ist durch eine Überdosis Titan vergiftet und Hugo Strange, ein Psychiater, hat den neuen Bürgermeister Gothams, einen ehemaligen Insassen aus Arkham von einem sehr eigenwilligen Projekt überzeugt: Ein Teil der Innenstadt Gothams wurde zu einem Gefängnisbezirk umgewandelt, hermetisch bbgeriegelt von der Außenwelt. Tyger Security bewacht den ganzen Bezirk, in dem die Gefangenen frei herumlaufen können und ihre Gang-Kriege austragen können. Doch es ist was faul im Staate Dänemark! Während einer politischen Rede, bei der Bruce Wayne gegen Arkham City vorgehen möchte wird er ohne viel Federlesens von Tyger festgenommen und nach Arkham City gesteckt … wo er interessantes über Hugo Strange erfährt …

Die Story, die schon im ersten Teil packend war, ist auch in der Fortsetzung unfassbar gut umgesetzt und mitreißend. Was den zweiten Teil aber von seinem Vorgänger deutlich abgrenzt ist die Sandbox Umgebung. War BAA noch auf einige wenige Gebäude beschränkt, auf die die Schauplätze verteilt waren, so ist BAC sehr viel weitläufiger. Davon profitiert das Spiel ungemeint. Es macht irrsinnig viel Spass, mit Batman einfach von Dach zu Dach zu gleiten, im freien Fall die Batclaw auf einen Wasserspeier abzuschießen, sich hochzuziehen und gleich darauf weiter zu gleiten. Das Gebiet ist sehr weitläufig und sehr detailiert.

Neben der Hauptquest gibt es aber auch etliche Nebenmissionen, die es zu lösen gilt. Diese reichen von der Befreiung politischer Gefangener bis zur Zusammenarbeit mit einem alten Bekannten aus Teil eins … und auch die Riddler Challenges dürfen natürlich nicht fehlen.

Der Kampf ist genial gelöst wie eh und jeh: Einfach zu erlernen, schwierig zu meistern. Etliche neue Kampfbewegungen und Kombinationen sowie neue Gadgets runden das Ganze zu einer großartigen Packung ab, die jeden Cent wert ist, den man dafür löhnt.

Dem Käufer steht außerdem auch ein bereits mitgelieferter DLC zur Verfügung, der das Spiel in einigen Missionen um einen weiteren Charakter erweitet: Selina Kyle aka Catwoman!

Catwoman

Sie spielt sich ähnliche wie der gute Bruce – aber doch völlig anders. Zusätzlich erhältlich für den Challenge Mode ist außerdem schon ein Nightwing DLC – und noch im November soll auch der Robin DLC erscheinen.

Ich habe schon gute 20 Stunden in das Spiel investiert, aber gerade so 20% abgeschlossen, weil die vielen Nebenmissionen mich immer wieder ablenken – und das freut mich besonders, weil ich so noch länger etwas von Arkham City haben werde.

Hier die abschließende Wertung:

Bewertung: ★★★★★★★★★½ 

Alles in allem ein großartiges Spiel das jedem Freund von Actionadventures, Superhelden oder Sandboxgames nur ans Herz gelegt werden kann. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass der Co-Op Modus, über den in Gerüchten gemunkelt wurde, leider doch nicht implementiert wurde – trotz allem ists aber ein tolles Game.

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