Skyrim – oder: Sozialleben ist nichts für Drachengeborene (Update mit Spielkritik)

Skyrim

Kann nicht schreiben … muss Skyrim spielen … Bericht kommt die Tage irgendwann, wenn meine Augen aufgrund der Überbeanspruchung zu bluten beginnen …

—– Update —–

Ok, Augen bluten und erste Anzeichen des Karpaltunnelsyndroms stellen sich ein, somit Zeit für eine kleine Zwangspause und Zeit, unter Schmerzen für die werten Leser meine Gedanken zu The Elder Scrolls V: Skyrim niederzuschreiben.

Für diejenigen, die auf der dunklen Seite des Mondes in einer Höhle unter einem Stein leben und keine Ahnung haben, was Skyrim überhaupt ist zunächst eine kurze Erklärung: Bei der “The Elder Scrolls” Reihe handelt es sich um eine von Bethesda Game Studios entwickelte und publizierte Computerspielreihe, die sich seit 1994 größter Beliebtheit unter den RPG (Role Playing Games, Rollenspiele) Fans erfreut. Was die TES Spiele so besonders macht ist die Tatsache, dass sie einfach gewaltige Spielwelten, tiefgehende, packende Geschichten und eine Unzahl an Quests, Aufgaben und Missionen beinhalten, die optisch gut umgesetzt und durch fantastische akustische Untermalung eine einmalig fesselnde Atmosphäre erzeugen.

Seit dem vierten Teil, Oblivion, konnten die Spieler auch sogenannte Mods (Modifications, Veränderungen am Spiel) selbst erstellen und damit die Spielwelt verändern, erweitern und ihren Wünschen anpassen, was TES4 sehr lange in dier Spieler-Community “am leben gehalten” hat.

Am 11.11.2011 war es nun also soweit, das lange Warten hatte ein Ende und The Elder Scrolls V: Skyrim wurde released. Zunächst war die Erfahrung für mich als PC Spieler eher ernüchternd: Die Steuerung und das Menü sind für ein PC Spiel eher holprig und es ist deutlich zu spüren, dass Skyrim für Konsolen entwickelt und auf den PC portiert wurde. Auch die Texturen sind verglichen mit nativen PC Titeln eher verwaschen und unscharf. Man möge mich nicht falsch verstehen, das Spiel sieht trotz allem recht solide aus und läuft auch auf etwas älteren Rechnern noch überraschend flüssig, aber mit aktuellen PC Neuerscheinungen kann die Grafik nicht mithalten.

Dies ist jedoch kein Dauerzustand! Dank der erwähnten Modifizierbarkeit wird, ähnlich wie bei Oblivion, bereits an High Resolution Texturen gearbeitet und mit einigem Gebastele an den Ini-Dateien des Spiels kann man bereits jetzt einiges an optischer Verbesserung herauskitzeln.

Nachdem dem anfangs doch eher mässigen Eindruck ob Steuerung und Menüführung dauerte es etwa 30 Minuten und es war um mich geschehen. Skyrim hat mich vollends verschlungen und allein am ersten Wochenende sanken gute 26 Stunden Spielzeit in Bethesdas neues Meisterwerk. Benjamin Daniel hat es auf Facebook sehr treffend formuliert: “I have to stop playing Skyrim and go to bed now or I’ll be too tired to play Skyrim tomorrow!”

Skyrim bietet alles, was einem Rollenspiel-Fan das Herz höher schlagen lässt: Die Stories sind episch, die Quests abwechslungsreich und die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Da das Spiel, wie auch seine Vorgänger, keine Klassen kennt, passt sich der Charakter der Spielweise des Spielers an. Während ich beispielsweise einen Dunkelelfen in leichter Rüstung spiele, der schleichend, Schlösser knackend und Leute meuchelnd mit Einhandwaffe und Zauber in der anderen Hand durch die Gegend ziehe, schlägt sich einer meiner Freunde als Ork in schwerer Rüstung mit Schwert und Schild durch die Gegner während ein weiterer der strahlende Held ist, der für die Seite des guten Einsteht.

Auch die Kämpfe gegen die in TES5 wiedererwachten Drachen sind gut umgesetzt, wenn auch teils frustrierend. Die optische Präsentation derselben ist großartig, allein die KI lässt hier teilweise, wie auch im restlichen Spiel, zu wünschen übrig. Warum meint mein Pferd, es müsse in den Drachenkampf stürmen, nur um dann in Sekunden verschleppt, erschlagen oder geröstet zu werden? Warum sind Höhlenbären stärkere Gegner als kleine Drachen?

All diese Momente trüben die Erfahrung Skyrim aber nur sehr wenig und Fans des RPG-Genres werden wohl noch lange mit The Elder Scrolls V eine Freude haben, da es fast unmöglich scheint, mit nur einem Mal durchspielen alle Quests zu erleben, da es an vielen Stellen zu moralischen Entscheidungen kommt, die man auf die eine oder andere Art lösen kann – und jede Lösung zieht neue Möglichkeiten und Quests nach sich. Der Wiederspielwert von Skyrim ist also immens hoch und man erhält für seine hart verdienten Euro eine Menge an Spielspass und Spielzeit.

Meine Abschließende Wertung:

Bewertung: ★★★★★★★★★☆ 

Skyrim ist eines der großartigsten Spiele dieses Jahres. Wären die Steuerung und die Menüführung der PC Version überarbeitet worden um PC Spieler nicht an die Einschränkungen der Konsolen zu binden wäre die Wertung wohl sogar noch höher ausgefallen. Es bleibt trotz allem ein Titel, der jedem Spielefreund nur wärmstens empholen werden kann – und das obwohl man sehr oft beim Spielen die Stimme von Eddard Stark in seinem Kopf hört, der da meint: “Winter’s coming…”

11 Kommentare

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