Archiv für Spiele

Crowd Funding – Wer braucht schon Publisher?

Ein neuer Trend im weiten Netz der Welt ist Crowd Funding – klingt hip, jung und mordern. Doch was ist Crowd Funding eigentlich und wie kann es mein Leben verbessern?

Beim Crowd Funding geht es darum, dass kleine Start-Up Unternehmen Finanzierungen für ihre Projekte, seien es Bücher, Filme, Spiele, Internetplattformen oder vieles mehr nicht von großen Firmen suchen und sich somit an einen übermächtigen Geldgeber hängen, sondern bei den Leuten, für die ihre Produkte gedacht sind und die von der Idee begeistert sind und sie später auch nutzen möchten. Das hat für die Start-Ups den Vorteil, dass sie in ihren Entscheidungen unabhängig bleiben, und sich nicht, am Beispiel eines Computerspiels gemessen, von einem Publisher Features oder Releasetermine aufdiktieren lassen müssen. Gleichzeitig kommen sie aber quasi schon im Vorhinein an das Geld, das die Leute, die ihr Produkt später kaufen würden bezahlen würden.

Ich wurde das erste Mal auf Crowd Funding aufmerksam durch den Film Iron Sky, bei dem die Produzenten den Fans die Möglichkeit gaben, sich an den Kosten des Films zu beteiligen, um dafür dann ein paar Goodies zu erhalten (den Sound Track des Films, eine signierte BluRay Version etc.pp.), deren Umfang abhängig vom eigenen Beitrag war.

Ein weiteres gutes Beispiel für diese Art der Finanzierung ist die Firma Kickstarter, die eine Plattform für Start-Ups zur verfügung stellt. Eines der Projekte, welches mir besonders am Herzen liegt und ich auch selbst unterstütze, ist Shadowrun Returns.

I am a Shadowrun Backer

Bei Shadowrun Returns haben sich die Entwickler des großartigen cyberpunk Pen & Paper RPGs Shadowrun zusammengesetzt, um für die große Zahl der Fans ein Computerspiel zu entwickeln, dass ihren Vorstellungen entsprach und nicht denen der großen Publisher Studios. Die Entwickler baten um insgesamt 400.000 US Dollar – und hatten innerhalb der ersten zwei Tage diesen Betrag bereits zusammen. Die Community hat in den insgesamt 30 Tagen, in denen für dieses Projekt gesammelt wurde, bereits über 1,5 Millionen US Dollar gespendet!

Die Entwickler haben dabei ständig auf die Community gehört, Wünsche und Anregungen entgegengenommen und neue Ziele festgelegt, bei deren Erreichen mehr der Wünsche der zukünftigen Spieler realisiert werden würden. So wurden Übersetzungen in verschiedene Sprachen ermöglicht, eine native Mac und Linux Version des Spiels, es konnten die Komponisten der Soundtracks der früheren SNES und Sega Genesis (Mega Drive) Spiele gewonnen werden und vieles vieles mehr.

Persönlich finde ich die Idee des Crowd Funding sehr interessant, da es in Zeiten des Internet damit auch kleinen Unternehmen ermöglicht wird, eigene Projekte zu realisieren. Neben Autoren, die im Eigenverlag produzieren oder Musikern und Videomachern, die das WWW als Plattform zur Verbreitung ihrer Werke entdeckt haben ist es nun beinahe jedem Möglich, seine Ideen einer breiten Masse vorzustellen – und bei Interesse eines möglichen Kundenstammes zu verwirklichen. Ob Crowd Funding die Zukunft ist oder nur ein weiterer kurzlebiger Trend wird sich erst weisen – aber ich bin guter Hoffnung.

Skyrim – oder: Sozialleben ist nichts für Drachengeborene (Update mit Spielkritik)

Skyrim

Kann nicht schreiben … muss Skyrim spielen … Bericht kommt die Tage irgendwann, wenn meine Augen aufgrund der Überbeanspruchung zu bluten beginnen …

—– Update —–

Ok, Augen bluten und erste Anzeichen des Karpaltunnelsyndroms stellen sich ein, somit Zeit für eine kleine Zwangspause und Zeit, unter Schmerzen für die werten Leser meine Gedanken zu The Elder Scrolls V: Skyrim niederzuschreiben.

Für diejenigen, die auf der dunklen Seite des Mondes in einer Höhle unter einem Stein leben und keine Ahnung haben, was Skyrim überhaupt ist zunächst eine kurze Erklärung: Bei der “The Elder Scrolls” Reihe handelt es sich um eine von Bethesda Game Studios entwickelte und publizierte Computerspielreihe, die sich seit 1994 größter Beliebtheit unter den RPG (Role Playing Games, Rollenspiele) Fans erfreut. Was die TES Spiele so besonders macht ist die Tatsache, dass sie einfach gewaltige Spielwelten, tiefgehende, packende Geschichten und eine Unzahl an Quests, Aufgaben und Missionen beinhalten, die optisch gut umgesetzt und durch fantastische akustische Untermalung eine einmalig fesselnde Atmosphäre erzeugen.

Seit dem vierten Teil, Oblivion, konnten die Spieler auch sogenannte Mods (Modifications, Veränderungen am Spiel) selbst erstellen und damit die Spielwelt verändern, erweitern und ihren Wünschen anpassen, was TES4 sehr lange in dier Spieler-Community “am leben gehalten” hat.

Am 11.11.2011 war es nun also soweit, das lange Warten hatte ein Ende und The Elder Scrolls V: Skyrim wurde released. Zunächst war die Erfahrung für mich als PC Spieler eher ernüchternd: Die Steuerung und das Menü sind für ein PC Spiel eher holprig und es ist deutlich zu spüren, dass Skyrim für Konsolen entwickelt und auf den PC portiert wurde. Auch die Texturen sind verglichen mit nativen PC Titeln eher verwaschen und unscharf. Man möge mich nicht falsch verstehen, das Spiel sieht trotz allem recht solide aus und läuft auch auf etwas älteren Rechnern noch überraschend flüssig, aber mit aktuellen PC Neuerscheinungen kann die Grafik nicht mithalten.

Dies ist jedoch kein Dauerzustand! Dank der erwähnten Modifizierbarkeit wird, ähnlich wie bei Oblivion, bereits an High Resolution Texturen gearbeitet und mit einigem Gebastele an den Ini-Dateien des Spiels kann man bereits jetzt einiges an optischer Verbesserung herauskitzeln.

Nachdem dem anfangs doch eher mässigen Eindruck ob Steuerung und Menüführung dauerte es etwa 30 Minuten und es war um mich geschehen. Skyrim hat mich vollends verschlungen und allein am ersten Wochenende sanken gute 26 Stunden Spielzeit in Bethesdas neues Meisterwerk. Benjamin Daniel hat es auf Facebook sehr treffend formuliert: “I have to stop playing Skyrim and go to bed now or I’ll be too tired to play Skyrim tomorrow!”

Skyrim bietet alles, was einem Rollenspiel-Fan das Herz höher schlagen lässt: Die Stories sind episch, die Quests abwechslungsreich und die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Da das Spiel, wie auch seine Vorgänger, keine Klassen kennt, passt sich der Charakter der Spielweise des Spielers an. Während ich beispielsweise einen Dunkelelfen in leichter Rüstung spiele, der schleichend, Schlösser knackend und Leute meuchelnd mit Einhandwaffe und Zauber in der anderen Hand durch die Gegend ziehe, schlägt sich einer meiner Freunde als Ork in schwerer Rüstung mit Schwert und Schild durch die Gegner während ein weiterer der strahlende Held ist, der für die Seite des guten Einsteht.

Auch die Kämpfe gegen die in TES5 wiedererwachten Drachen sind gut umgesetzt, wenn auch teils frustrierend. Die optische Präsentation derselben ist großartig, allein die KI lässt hier teilweise, wie auch im restlichen Spiel, zu wünschen übrig. Warum meint mein Pferd, es müsse in den Drachenkampf stürmen, nur um dann in Sekunden verschleppt, erschlagen oder geröstet zu werden? Warum sind Höhlenbären stärkere Gegner als kleine Drachen?

All diese Momente trüben die Erfahrung Skyrim aber nur sehr wenig und Fans des RPG-Genres werden wohl noch lange mit The Elder Scrolls V eine Freude haben, da es fast unmöglich scheint, mit nur einem Mal durchspielen alle Quests zu erleben, da es an vielen Stellen zu moralischen Entscheidungen kommt, die man auf die eine oder andere Art lösen kann – und jede Lösung zieht neue Möglichkeiten und Quests nach sich. Der Wiederspielwert von Skyrim ist also immens hoch und man erhält für seine hart verdienten Euro eine Menge an Spielspass und Spielzeit.

Meine Abschließende Wertung:

Bewertung: ★★★★★★★★★☆ 

Skyrim ist eines der großartigsten Spiele dieses Jahres. Wären die Steuerung und die Menüführung der PC Version überarbeitet worden um PC Spieler nicht an die Einschränkungen der Konsolen zu binden wäre die Wertung wohl sogar noch höher ausgefallen. Es bleibt trotz allem ein Titel, der jedem Spielefreund nur wärmstens empholen werden kann – und das obwohl man sehr oft beim Spielen die Stimme von Eddard Stark in seinem Kopf hört, der da meint: “Winter’s coming…”

Ich bin Batman!

Ein eiskalter Wind weht mir mein Cape um die Hüften. Die fernen Hilferufe von politischen Gefangenen verklingen in der Ferne – doch sie verklingen nicht ungehört. Hugo Strange hat mich bedroht – hat die Sicherheit meiner Stadt aufs Spiel gesetzt – doch er hat vergessen, mit wem er sich anlegt. Ich bin niemand, den man sich zum Feind machen sollte … ICH … BIN … BATMAN!

Etwa zwei Wochen ist es jetzt her, dass in Europa der Nachfolger des sehr erfolgreichen Batman: Arkham Asylum veröffentlich wurde – Batman: Arkham City. Inzwischen konnte ich genug spielen und testen, um dem werten Leser zu erzählen, wie gut oder schlecht mir Arkham City denn nun gefällt – doch ich muss warnen, es dürfte ein sehr einseitiger Artikel werden. Um es mit einem Wort zusammenzufassen: Unfassbarhammersupermegaaffentittengeil!

Batman: Arkham City

Aber alles der Reihe nach – zunächst einmal die Vorgeschichte, die uns im Intro präsentiert wird: Batman hat im Arkham Asylum aufgeräumt, der Joker ist durch eine Überdosis Titan vergiftet und Hugo Strange, ein Psychiater, hat den neuen Bürgermeister Gothams, einen ehemaligen Insassen aus Arkham von einem sehr eigenwilligen Projekt überzeugt: Ein Teil der Innenstadt Gothams wurde zu einem Gefängnisbezirk umgewandelt, hermetisch bbgeriegelt von der Außenwelt. Tyger Security bewacht den ganzen Bezirk, in dem die Gefangenen frei herumlaufen können und ihre Gang-Kriege austragen können. Doch es ist was faul im Staate Dänemark! Während einer politischen Rede, bei der Bruce Wayne gegen Arkham City vorgehen möchte wird er ohne viel Federlesens von Tyger festgenommen und nach Arkham City gesteckt … wo er interessantes über Hugo Strange erfährt …

Die Story, die schon im ersten Teil packend war, ist auch in der Fortsetzung unfassbar gut umgesetzt und mitreißend. Was den zweiten Teil aber von seinem Vorgänger deutlich abgrenzt ist die Sandbox Umgebung. War BAA noch auf einige wenige Gebäude beschränkt, auf die die Schauplätze verteilt waren, so ist BAC sehr viel weitläufiger. Davon profitiert das Spiel ungemeint. Es macht irrsinnig viel Spass, mit Batman einfach von Dach zu Dach zu gleiten, im freien Fall die Batclaw auf einen Wasserspeier abzuschießen, sich hochzuziehen und gleich darauf weiter zu gleiten. Das Gebiet ist sehr weitläufig und sehr detailiert.

Neben der Hauptquest gibt es aber auch etliche Nebenmissionen, die es zu lösen gilt. Diese reichen von der Befreiung politischer Gefangener bis zur Zusammenarbeit mit einem alten Bekannten aus Teil eins … und auch die Riddler Challenges dürfen natürlich nicht fehlen.

Der Kampf ist genial gelöst wie eh und jeh: Einfach zu erlernen, schwierig zu meistern. Etliche neue Kampfbewegungen und Kombinationen sowie neue Gadgets runden das Ganze zu einer großartigen Packung ab, die jeden Cent wert ist, den man dafür löhnt.

Dem Käufer steht außerdem auch ein bereits mitgelieferter DLC zur Verfügung, der das Spiel in einigen Missionen um einen weiteren Charakter erweitet: Selina Kyle aka Catwoman!

Catwoman

Sie spielt sich ähnliche wie der gute Bruce – aber doch völlig anders. Zusätzlich erhältlich für den Challenge Mode ist außerdem schon ein Nightwing DLC – und noch im November soll auch der Robin DLC erscheinen.

Ich habe schon gute 20 Stunden in das Spiel investiert, aber gerade so 20% abgeschlossen, weil die vielen Nebenmissionen mich immer wieder ablenken – und das freut mich besonders, weil ich so noch länger etwas von Arkham City haben werde.

Hier die abschließende Wertung:

Bewertung: ★★★★★★★★★½ 

Alles in allem ein großartiges Spiel das jedem Freund von Actionadventures, Superhelden oder Sandboxgames nur ans Herz gelegt werden kann. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass der Co-Op Modus, über den in Gerüchten gemunkelt wurde, leider doch nicht implementiert wurde – trotz allem ists aber ein tolles Game.

Diablo 3 Beta – neuer Patch

Einiges hat sich getan in der Welt von Diablo … da die Beta auf Level 12 gecapped war und meine Charaktere am max Level anstanden habe ich nicht mehr allzu aktiv gespielt – doch da die Charaktere jetzt gewiped wurden und es einige Veränderungen gab, werde ich mich wohl demnächst wieder daran machen, die Welt vom Bösen zu befreien – und meine Leser natürlich auf dem Laufenden halten! Unten stehend die aktuellen Patchnotes:

General

All characters have been wiped. As part of this process, artisans, gold, and items (including those placed on the auction house or in a shared stash) have also been reset.
Switching out class skills will now require the use of a new feature known as the Nephalem Altar. Nephalem Altars are currently located in New Tristram, as well as in key locations throughout Act I. Clicking on an altar will open up the skill UI, allowing both active and passive skills to be selected or exchanged.

Quests
Gold rewarded from quests has been significantly reduced
Experience rewarded from quests after level 4 is now based on the number of mobs you’d have to kill to earn the same amount of experience, rather than being a strict percentage of a level

Skills
New passive skills have been added for all classes. See individual class notes below for more information.
AoE (Area of Effect) skills for all classes have had their damage reduced
Single-target skills for all classes have had their damage increased
All skills are now based off weapon damage

User Interface
The in-game UI has been updated with general art and usability improvements

Classes

Barbarian
Active Skills
The Barbarian’s Fury Generators have received a tuning pass. Bash, Cleave, and Frenzy now generate more Fury whereas the other Fury Generators now generate less.

Additional changes include:
Battle Rage
Damage bonus reduced from 30% to 20%
Revenge
The chance for this ability to activate has been increased from 10% to 15%
Weapon Throw
Fury cost reduced from 20 to 10
Damage decreased from 210% to 180%

Passive Skills
New passive skills have been added:
Nerves of Steel
Unlocked at level 12
Your defense is increased by 25% of your Vitality

Demon Hunter
General
Maximum Hatred reduced from 150 to 125

Active Skills
The order in which skills are awarded has been adjusted for levels 1 to 13.
Resource management for the Demon Hunter has been reworked significantly. Skills for the class now fall into the three categories: Hatred Generators, Hatred Spenders, and Discipline Spenders
Hatred Generators
Bola Shot: Generates 2 Hatred
Entangling Shot: Generates 4 Hatred
Evasive Fire: Generates 4 Hatred*
Grenades: Generates 2 Hatred
Impale: Generates 6 Hatred

Hatred Spenders
Chakram: Costs 10 Hatred
Elemental Arrow: Costs 5 Hatred
Hungering Arrow: Costs 10 Hatred
Rapid Fire: Costs 30 Hatred (initially) and 1.5 Hatred per second for each additional shot

Discipline Spenders
Caltrops: Costs 8 Discipline
Shadow Power: Costs 20 Discipline
Vault: Costs 10 Discipline
Evasive Fire: Costs 4 Discipline to Backflip

Additional changes include:
Bola Shot
On-hit damage increased from 100% to 105%
Chakram
Damage reduced from 150% to 135%
Grenades
Damage increased from 75% to 80%
Hungering Arrow
Damage increased from 115% to 145%
Pierce chance is once again a fixed 35% rather than scaling with level
Impale
Impale has been given a new spell effect. It is now a thrown dagger instead of a bow shot.
Rapid Fire
Damage increased from 35% weapon damage per shot to 38% weapon damage per shot
Shadow Power
Attack speed bonus reduced from 50% to 30%

Passive Skills
New passive skills have been added:
Tactical Advantage
Unlocked at level 10
Whenever you use Vault, Smokescreen, or backflip with Evasive Fire you gain 60% movement speed for 2 seconds

Monk
Active Skills
Mantras
All Mantras now have a 15 second cooldown and grant a bonus effect for the first 3 seconds after activation

Additional changes include:
Blinding Flash
Spirit cost reduced from 50 to 30
Duration reduced from 5 second to 3 seconds
Breath of Heaven
Spirit cost reduced from 75 to 25
Healing amount reduced
Crippling Wave
Damage increased from 120% to 135%
Deadly Reach
Damage increased from 110% to 120%
Fists of Thunder
Damage increased from 100% to 120%
Lashing Tail Kick
Spirit cost increased from 25 to 30
Damage increased from 130% to 180%

Passive Skills
Transcendence
Healing per Spirit reduced

Witch Doctor
Active Skills
All Witch Doctor skills now do damage based on your weapon damage and cast at a speed based on your weapon attack speed.

Passive skills
New passive skills have been added:
Circle of Life
Unlocked at level 12
Whenever an enemy dies within 12 yards there is a 5% chance that a Zombie dog will automatically emerge
Jungle Fortitude
Unlocked at level 10
Reduces all damage taken by you and your pets by 20%

Wizard
Active Skills
The order in which skills are awarded from levels 6 to 13 has been adjusted. Players will now unlock offensive and defensive spells in an alternating order.
All Wizard skills now do damage based on your weapon damage and cast at a speed based on your weapon attack speed.

Passive Skills
New passive skills have been added:
Critical Mass
Unlocked at level 12
Your critical hits reduce the cooldown of your spells by 1 second

Followers

Templar
Skills
Guardian
Ability now unlocks at level 20, instead of level 5
Heal
Healing provided by this ability will now scale properly
When activated, ability will heal you for ¼ of your total health every 15 seconds
Will only heal when player is below 50% health, down from 67%
Intimidate
Slow amount reduced from 80% to 50%
Intervene
Intervene is the new name for Taunt, and now unlocks at level 5
Radius of monsters to be taunted reduced from 30 to 10 yards
Duration reduced from 10 seconds to 5 seconds
Will now only cast when player is below 50%
Cooldown increased from 15 seconds to 30 seconds
Loyalty
Life regenerated by this ability will now scale properly

Items

General
Players now start with 5 health potions
Health globes now heal you over 1.5 seconds rather than over 5 seconds
The number of chests, shrines, and other interactable items (e.g. bookcases and loose stones) has been greatly reduced across the entire game
Items sold from vendors will now be at least one item level lower than those that are currently available to a player via drops from monsters
The level of an item is now much more likely to match or be close to the level of the monster from which it dropped, and the affixes that appear are much more likely to be from the upper range

Weapons
Several significant changes have been made to weapons and weapon damage affixes:
The damage bonus granted to two-handed weapons over one-handed weapons has been reduced from 15%-38% from level 1-60 to 13%-32%
Wands attack speed has been increased from 1.2 to 1.4
Quivers, Orbs, and Mojos will now always come with +Min/Max damage
Ceremonial Daggers will now frequently come with +Mana Regen
Wands will now frequently come with the +Max Arcane Power
The amount of inherent slow granted by cold weapons has been reduced from 3 seconds to 1 second
One-handed crossbows and daggers now pull from a separate pool of affixes for + damage
The damage variance between weapons of the same type has been reduced.

Bug Fixes
Fixed an issue that was causing two-handed Monk combat staves to not receive the proper damage bonus

Monsters

General
A new Mortar affix has been added to the game. Mortar monsters will lob grenades at enemies outside melee range.
Lightning bolt damage from Electrified-enchanted monsters has been reduced by 40%
Monsters that are enchanted to an element (Molten, Electrified, etc.) now correctly have 50% resistance to their chosen element
Ex: Molten monsters will have 50% damage resistance to Fire at equal level
Wretched Mothers in Act I can now only summon one zombie at a time
Treasure Goblins are now immune to fear

Bosses
Skeleton King
Whirlwind damage increased from 100% to 300%
Cleave damage increased from 80% to 100%

Crafting

Artisans
Blacksmith
Blacksmiths now start with a Fist weapon and a Dagger weapon option to craft
Blacksmith leveling and crafting recipes have received a tuning pass

Items
Pages of Training will now drop starting at level 6, down from level 8
The chance for Magic and Rare items to salvage into higher quality crafting material has been increased from 1% to 5%
Salvaging blue items now has a 1% chance to salvage into Legendary crafting material

Diablo 3 Beta – huzzah! (Update)

Froide schöner Götterfunke, Tochter aus Elysium.
Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum.

Diablo 3 Logon Screen

Heute Morgen war sie da – die Einladung zur wohl heissest begehrten Beta seit langem – die Family & Friends Beta von Diablo 3. Also gleich mal den Client heruntergeladen (ca. 3gb) und dann freudig losgespielt. Angenehm aufgefallen ist, dass Blizzard den Increment Patcher, den sie bereits in World of Warcraft eingeführt haben, auch für D3 verwenden – was bedeutet, dass man nachdem die ersten, wichtigsten Spielinhalte geladen wurden, direkt loslegen kann, während der Rest im Hintergrund geladen und installiert wird.

Das Spiel ist derzeit noch ohne Rendervideos, welche für eine Beta ja auch unnötig wären, ist also recht flott geladen und installiert und man kann direkt in die Action stürzen. Es stehen bereits alle fünf Klassen zur Verfügung, und die Charaktererstellung ist einfach wie immer: Klasse, Geschlecht, Name – feddisch.

Ich habe mich bei meinen ersten Charakter für einen Monk namens Karathon entschieden – einfach weil ich in meiner Dungeons & Dragons Runde auch einen Monk spiele. Bis dato gefällt das Spiel mal sehr gut – kurzweilig wie immer. Gleich beim betreten der Spielwelt hat man die Möglichkeit, ein offenes Spiel zu erstellen, einem Spiel beizutreten oder ein privates Spiel zu starten, in welches Freunde nur auf Einladung hin einsteigen können.

Ein paar sehr schöne Änderungen, die man im Lauf des Spiels mitbekommt, sind die Einführung des “Cauldron of Jordan” und des “Nephalem Cube”. Für mich zumindest waren sie neu – keine Ahnung ob es diese Gegenstände am Ende von D2 auch gegeben hat – ich hatte sie nie.

Cauldron of Jordan

Der Cauldron erlaubt es, auch unterwegs und jederzeit Gegenstände zu verkaufen, was die Townportals damit ersetzt, da es kein volles Inventar mehr gibt.

Nephalem Cube

Der Nephalem Cube ermöglicht es, Gegenstände nicht zu verkaufen sondern in ihre Bestandteile zu zerlegen, welche dann für das Crafting genutzt werden können. Da ich erst Level 6 bin habe ich noch keinen Craftingberuf – somit konnte ich das noch nicht testen.

Auch neu sind meines Wissens nach die Records. Das Spiel führt Buch darüber, welche Heldentaten man vollbringt. Darunter fallen, wieviele Gegenstände man gleichzeitig, beziehungsweise in einer Angriffsserie zerstört, wieviele Gegner man auf einmal erschlägt etc.pp.

Records

Wo im Spiel man diese nachsehen kann habe ich noch nicht herausgefunden – eventuell kommt diese Funktion ja noch – immerhin ist’s noch eine Beta.

Bis dato gefällt das Spiel sehr gut. Eine Punkteverteilung möchte ich derzeit noch nicht machen, da es ja noch keine Finalversion ist, aber ich werde in regelmässigen Abständen Updates posten.

Update:

Hier also, wie versprochen, ein Update mit etwas ausführlicherem Testbericht.

Diablo 3 spielt sich faktisch wie seine Vorgänger – es wurde wenig am Design verändert und es kommt sofort das gute alte Diablo Feeling wieder auf. Wie ursprünglich erwähnt, stehen bereits alle fünf Charakterklassen zur Verfügung, namentlich Barbar, Dämonenjäger, Hexendoktor, Mönch und Zauberer, welche alle sowohl in männlicher als auch in weiblicher Variation zur Verfügung stehen.

Die Charaktere haben alle sehr viel Charme und Persönlichkeit, so glänzt der Zauberer durch eine Überheblichkeit und Selbstverliebtheit, die ihn mir sehr sympathisch macht, der Mönch ist von der Richtigkeit und Wichtigkeit seines Tuns überzeit während der Barbar eher pragmatisch-stoisch wirkt – außer im Kampf (qel surprise!). Alle Charaktere sind sehr schön vertont und auch bei der Interaktion mit den anderen NPCs, seien es Händler, Handwerksnpcs oder Begleiter (zu letzteren beiden etwas mehr weiter unten) merkt man wieder, wieviel Liebe Blizzard ins Detail gesteckt hat. Die Charaktere wirken sehr lebendig und plastisch, was es einem leicht macht, sich in sie hinein zu versetzen.

Die Charaktere haben alle eine ähnliche aber doch gänzlch andere Spielweise. Während der Zauberer arkane Macht als Ressource verwendet, die sich von selbst relativ schnell wieder aufbaut, baut der Barbar im Kampf durch seine Angriffe, aber auch dadurch, verletzt zu werden, Wut auf, die er danach in besonders verheerende Attacken kanalisiert. Eine deutliche Änderung zum Vorgänger ist das neue Fertigkeiten-System. Insgesamt stehen dem Spieler in Diablo 3 pro Charakter sechs Fertigkeitenslots zur Verfügung, in welchen er Angriffe, Heilungen, Verstärkungszauber oder Beschwörungen vorbereiten kann. Zu Beginn stehen zwei dieser Slots zur Verfügung, die restlichen werden in den Stufen 6, 12, 18 und 24 freigespielt – und zwei dieser Fähigkeiten können auch auf die Maustasten gelegt werden, der Rest wird per Tastatur aufgerufen (oder per Maus, wenn man eine Mehrtasten-Maus hat). Zusätzlich gibt es noch drei passive Slots mit Verbesserungen, die permanent aktiv sind und nicht aktiviert werden müssen, die auf den Stufen 10, 20 und 30 freigespielt werden.

Kommen wir nun zu den Fähigkeiten selbst. Jeder Charakter beginnt das Spiel mit zwei bereits bekannten Fähigkeiten, im Lauf des Spiels kommen aber um die 20 neuen dazu. Die Fähigkeiten, die man vorbereitet hat (und damit im Kampf aktivieren kann) wird man laut Angaben von Blizzard auch während des Spiels wechseln können (nur ob es im Kampf möglich sein wird steht noch nicht fest – in der aktuellen Phase der Beta ist es möglich). Mit erreichen der 10. Stufe stehen zwei passive Fähigkeiten zur Verfügung, deren Anzhal sich im Laufe des Stufenaufstiegs auf 13 erhöht.

Neu ist auch, dass es nun nicht mehr notwendig ist, zweiunddrölfzig Stadtportal-Schriftrollen mit sich herumzuschleppen. Nach dem Beenden der dritten Quest erhält man den Stone of Recall, welcher genauso funktioniert, aber keinen Platz im Inventar braucht. Für das Aktivieren des Steins sind aber etwa fünf Sekunden nötig, sodass es nicht machbar sein wird, ihn im Kampf zu benutzen.

Diablo 3 Stone of Recall

In der Beta ist es aktuell nur möglich, den ersten Akt (oder evtl. auch nur einen Teil desselben) im Normalmodus zu spielen, Nightmare und Hell Modus sowie der Hardcore Modus stehen noch nicht zur Verfügung. Nach beenden der vierten Quest wird man mit folgendem Bildschirm “belohnt”:

Diablo 3 End of Beta

Ich war zunächst überrascht, finde es jedoch nicht weiter verwunderlich. Immerhin handelt es sich bei Diablo im ein Spiel, das durchaus, nach eigenem Belieben, als Singleplayer Game gespielt werden kann – und hier das komplette Spiel zur Verfügung zu stellen wäre dann doch sehr schlechte Politik und würde viel von den möglichen Überraschungen vorwegnehmen. Nach dem erstmaligen Durchspielen kann man mit seinem Charakter in bester Diablo Manier erneut spielen, um den Charakter weiter zu leveln. Ab dem zweiten Durchspielen ist es auch möglich, direkt zu einer der vier Quests zu springen. Wie immer bei Diablo werden die Dungeons dynamisch generiert – und bei der Erstellung der Dungeons können natürlich auch wieder verschiedene Nebenquests auftauchen (ich hatte in meinen bisherigen Playthroughs drei verschiedene Nebenquests, wenn ich nicht irre).

Wie bereits versprochen, kommen wir nun zu den Begleitern und Handwerkern. In Diablo 3 wird es drei verschiedene Begleiter geben, die einem im Einzelspielermodus (und nur im Einzelspielermodus) hilfreich zur Seite stehen – den Schuft, den Templer und die Verzauberin. In der Beta ist aktuell nur der Templer vertreten. Die Begleiter sollen alle recht früh im Spiel zugänglich sein und werden durch das Lösen einer jeweils auf sie zugeschneiderten Quest freigeschalten. Die Begleiter haben vier Fähigkeitsslots, die auf den Stufen 5, 10, 15 und 20 freigeschalten werden. Weiters verfügen die Begleiter über Inventarslots für Haupt- und Zweithand, zwei Ringe, eine Halskette und einen speziellen Slot für den jeweiligen Begleiter, der mit Stufe 18 freigeschalten wird. Die Fähigkeiten der Begleiter können, nachdem sie einmal erlernt wurden, gegen Gold neu verteilt werden. Es kann immer nur ein Begleiter dem Charakter beistehen.

Diablo 3 Begleiter

Auch von den Handwerkern wird es im Spiel drei verschiedene geben: den Juwelier, die Mystikerin und den Schmied. In der Beta kommt nur der Schmied vor, der nach dem Beenden der dritten Quest zur Verfügung steht. Beim Schmied kann man wie gewohnt seine Ausrüstung reparieren und sich neuerdings auch Gegenstände herstellen lassen. Dazu müssen (magische) Gegenstände mit dem Nephalem Cube in ihre Einzelteile zerlegt werden, aus welchen der Schmied anschließend neue Waffen und Rüstungen fertigt. Zu beginn stehen dem Schmied nur sehr wenige Rezepte zur Verfügung, jedoch können diese auf zweierlei Arten erweitert werden. Zum einen kann man im Spiel direkt Baupläne für bestimmte Waffen und Rüstungen finden, welche man einfach bei geöffnetem Handwerksfenster im Inventar rechtsklickt oder aber man “levelt” den Schmied. Im Laufe des Spiels findet man immer wieder “Pages of Training”, von denen man fünf Stück zu einem “Tome of Training” kombinieren kann. Mit diesem geht man zum Schmied und in Kombination mit etwas Gold und ein paar anderen Ressourcen kann der Schmied etwas weiter aufsteigen und lernt ebenfalls neue Rezepte. Besonders gut gefällt hier, dass die Stufe des Schmieds für alle Charaktere eines Accounts gilt – levelle ich also mit meinem Mönch den Schmied und bastle mir anschließend eine Hexendoktorin, kann ich mir mit dieser auch schon die besseren Waffen und Rüstungen bauen lassen, die sie nach erreichen des benötigten Mindestlevels dann auch verwenden kann, ohne erneut die Tomes of Training sammeln zu müssen.

Diablo 3 Crafting 1

Diablo 3 Crafting 2

Diablo 3 Crafting 3

Diablo 3 Crafting 4

Ein Punkt, der noch erwähnenswert ist, ist das Auktionshaus. In der Beta ist nur das “Gold-Auktionshaus” vertreten, bei welchem man Gegenstände gegen ingame Gold verkaufen beziehungsweise für selbiges kaufen kann. Es wird im finalen Spiel auch ein Echtgeld Auktionshaus geben, da auch früher schon Spieler bei Ebay und anderen Plattformen Gegenstände für Diablo gekauft haben. Da dies aber keine von Blizzard geführten Plattformen waren, konnten sich Spieler nie sicher sein, ob sie nicht um ihr Geld betrogen wurden – und das kam mehr als nur einmal vor. Außerdem möchte auch Blizzard am Kuchen mitnaschen und die Gebühren für solche Transaktionen lieber selbst einstreichen, als sie Ebay und Konsorten zu überlassen – was aus wirtschaftlicher Sicht durchaus nachvollziehbar ist.

Diablo 3 Auction House

Das AH ist simpel gehalten und dabei doch recht übersichtlich. Gekaufte Gegenstände werden in den Stash gelegt, also der Aufbewahrungstruhe, die von allen Charakteren eines Accounts geteilt wird und die für Gold erweitert werden kann.

Das wars im Großen und Ganzen von meiner Seite. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine vergleichsweise kurze Beta doch so gut unterhalten kann und bin mir recht Sicher, dass D3 ein Pflichtkauf werden wird. Wie Blizzard bereits angekündigt hat, wird der Release allerdings von “Ende 2011″ auf “Anfang 2012″ verschoben. Die Gerüchteküche brodelt, und eines der Gerüchte besagt, dass die Kritik der Betatester am Dämonenjäger sehr groß war, was zu einigen Änderungen an diesem Charakter führen könnte.

GamesCom 2011

Und es begab sich zu jener Zeit, dass t zusammen mit seinen Gefährten auszog, um das Land Deutschland und die Stadt Köln für sich zu erobern und Einzug zu halten in den geheiligten Hallen der Kölnmesse um sich im Glanz der neu zu releasenden Spiele verschiedenster Hersteller zu sonnen … die GamesCom stand wieder ins Haus. Da sich ein Nerd ohne sonstige Hobbies Junggeselle mit zuviel Freizeit eingefleischter Spieleenthusiast dies natürlich nicht entgehen lassen kann, wurde also im Freundes- und Kollegenkreis herumgefragt, -mailt und -telefonaniert um hernach im Rudel, oder für Deutschland passender in der Rotte (Kleiner Scherz am Rande! Bitte nicht sofort den Landesschutz verständigen – dieser Ausdruck erfüllt noch nicht den Tatbestand der Wiederbetätigung!), Tickets zu kaufen, zum Flughafen zu eilen und sich einen Tag lang die schönsten Messebabes Spiele-Neuerscheinungen Europas anzusehn.

GamesCom Eingang

Was soll ich sagen – es war eigentlich wie immer: interessant, lustig, genial, anstrengend. An einem Tag die gesamte GC abzuklappern ist zwar ein straffes Programm, aber durchaus machbar – und zwei Tage wären mir einfach zuviel. Dank meines Jobs konnte ich ausserdem am Fachbesucher-Tag bereits rein, was bedeutet, dass weit weit weit weniger pickelgesichtige, ungewaschene, fetthaarige Kellerkinder Computerspielfans die Hallen unsicher machten und so den langsam-reagierenden, alten, übergewichtigen und ergrauenden Leuten Langzeit-Zockerfreunden mehr Zeit und Platz blieb, um sich in aller Ruhe über die Neuerungen im Games- und Hardware-Sektor zu informieren.

Anno 2070 angespielt

Anno 2070 (auf dem Bild oben), The Elder Scrolls V: Skyrim, Battlefield 3, Star Wars: The Old Republic, Ace Combat, Mass Effect 3, Defense of the Ancients 2, und viele mehr sahen richtig gut aus, auch wenn ich mit einigen Präsentationen nicht ganz zufrieden war. So war etwa die Skyrim Show dem Spiel unwürdig, wurde doch auf einer gut 120 Zoll Leinwand die XBox 360 Version gezeigt, deren Grafik, vor allem auf diese Größe aufgeblasen, verglichen mit der PC Version sehr pixelig war. Auch wurde eine vorher aufgezeichnete Spielsession gezeigt, die von einer nur moderat vorbereiteten Kommentatorin synchronisiert wurde … zeitlich nicht immer passend und teils einfach falsch.

Wie bei jeder Show, die für Nerds und solche dies werden wollen abgehalten wird durften natürlich zwei wichtige Elemente nicht fehlen: Autos und Frauen. Hier muss ich den Leser enttäuschen: Die Bilder mit den Mädels wurden allesamt nix, weil immer irgend so ein blöder, rücksichtsloser Arsch anderer Messebesucher im falschen Moment durchs Bild gelaufen ist – aber zumindest eines der ausgestellten Gefährte kann ich ich präsentieren – ein Custom Build des Wagens, der im Film “The Green Hornet” zum Einsatz kam:

Green Hornet

Was mich etwas gewundert hat bei der diesjährigen GC war die auffallende Abwesenheit von Konsolentiteln. Damit will ich nicht sagen, dass garkeine Games für Konsoleros vorhanden waren, aber verglichen mit der Präsenz der PC-Spiele waren für die Microsoft, Nintendo und Sony Produkte eher wenig Stände vorhanden. Natürlich gab es viele Multi-Plattform Titel, aber kaum exklusives. Hardwaretechnisch war die Enttäuschung sogar noch größer – viel zu wenig PS Vitas, garkeine Wii U und der Großteil der Move- oder Kinect-Games waren irgendwelche dämlichen Tanzspiele … YAY! Ich steh allein vorm Fernseher und hüpfe wie ein Affe herum um davon dann noch ein Video von mir ins Internetz zu stellen – ich bin sooooo cool … not! Ein paar Titel sahen aber wie erwartet sehr genial aus – allen voran Batman: Arkham City.

Batman: Arkham City

Ein besonderes Gustostückerl war mal wieder, mit einem guten Freund auf der GC zu sein, der als Community Mitarbeiter für EA arbeitet. Es fällt äußerst schwer das Gefühl puren Hasses zu beschreiben, das einem entgegenweht, wenn man an einer drei Stunden Warteschlange bei Mass Effect oder Battlefield 3 vorbeigeht und sich dann dieser Dialog entspinnt:

Mein EA-Kumpel: Wir würden uns das Game gerne ansehen.
EA-GC Mensch: Kein Problem – einfach hinten bei der Schlange anstellen, dauert aktuell ca. 3 Stunden.
Mein EA-Kumpel, während er die EA-Badge vorzeigt: Wir würden uns das Game gerne ansehen.
EA-GC Mensch: Gerne doch, kommt rein. *und lässt uns an der Schlange vorbei*

Besonders beim Star Wars: The Old Republic Stand war der Hass stark zu spüren – und einige Jedis sind wohl an diesem Tag auf die dunkle Seite der Macht gewechselt … zum Glück wurden wir aber weder gewürgt noch per Machtblitz gebritzelt.

Auf dem Rückweg in heimatliche Gefilde hat ein Arbeitskollege am Flughafen Düsseldorf dann noch eine besonders tolle Gerätschaft entdeckt:

MediaMarkt Automat

Ganz recht werte Leserschaft, es handelt sich hier um einen Automaten einer Elektro-Handelskette. Bei selbigem war es möglich, vor dem Abflug nach der Security Untersuchung (bei der bei einem meiner Kollegen ein Messer, dessen Besitz nach deutschem Waffenrecht strafbar ist gefunden wurde, das am Flughafen Wien aber offenbar keinen gestört hat) Elektroartikel wie Zahnbürsten, iPods, Sony PSPs oder auch eine 500GB USB3 Festplatte zu kaufen … denn Fanta kann ja jeder aus dem Automaten ziehn …